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Der Trompeter und Flügelhornist Roy Hargrove, 1969 in Waco, Texas, geboren, errang weltweite Aufmerksamkeit nach dem Gewinn von zwei Grammies für verschiedene Arten von Musik 1998 für „Habana“ mit seiner afrokubanischen Band Crisol und 2002 für „Directions In Music“ zusammen mit Herbie Hancock und Michael Brecker. Er spielte mit den bedeutendsten Jazzmusikern von Wynton Marsalis bis Joe Henderson und wurde schließlich selbst einer der wichtigsten Solisten auf seinem Instrument. Sein reiner und brillanter Ton war bereits Ende der 1980er Jahre aufgefallen. Zwischen 1989 und 1993 hatte er in schneller Folge fünf hervorragend bewertete Alben veröffentlicht. Er ist ein feuriger Musiker, dessen Stärke die Interpretation von Balladen ist, eine Kunst, die auf der CD „Approaching Standards“ (1994) repräsentiert wird. Zuletzt veröffentlichte er mit seiner Big Band das Album „Emergence“ (2009) zusammen mit Roberta Gambarini. Große Beachtung fand auch die CD „Earfood“. Er ist der Gründer und Leiter der Formation The RH Factor, wo er Elemente von Jazz, Funk, Hip Hop, Soul und Gospel kombiniert. Aktuell arbeitet er oft mit Musikern wie Erykah Badu, Common, D’Angelo und Me'shell Ndegeocello zusammen. Roy Hargrove setzt die Reihe der führenden Trompeter fort, die seit 1996 beim Salzburger Jazz-Herbst zu hören waren: James Morrison, Art Farmer, Wynton Marsalis, Wallace Roney, Nicholas Payton, Randy Sandke, Barrie Lee Hall, Benny Bailey, Claudio Roditi, Jon Faddis oder Randy Brecker.
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